C a l v a r y  C h a p e l  L i p p s t a d t

Irgendwann in diesem Advent fuhr ich morgens zur Arbeit. Immer um 5 Minuten vor sechs strahlt der Rundfunksender eine Andacht für den Tag aus. Normalerweise schalte ich dann das Autoradio auf Musik aber diesmal interessierte es mich. Das Thema waren Türen und Tore. Verschlossene und geöffnete. Die junge Frau sprach über die unterschiedlichsten Türen und ihre Wirkungen. Wohnzimmer-türen, Kinderzimmertüren, Gartentüren und Notausgänge. Schlosstüren und Burgtore, Gefängnistüren und Drehstüren. Türen, die dir im Leben etwas versperren oder Türen die sich öffnen. Türen, die dir einen neuen Weg in deine berufliche Zukunft weisen oder Türen, die sich schließen, wenn es um deine zerrüttete Ehe geht. Türen, die dich fernhalten von deinen Kindern, die längst schon dein Leben durch nicht verschlossene Türen verlassen haben. Türen können quietschen und wehtun, wenn man die Finger dazwischen hält. Türen können befreiend sein, wenn man aus einem überfüllten Saal sprichwörtlich hinausgequetscht wird. Türen können aber auch unangenehm sein. Besonders dann, wenn du vor selbige gesetzt wirst. Dein Chef öffnet dir die Tür für eine Beförderung oder zum Rauschmiss. Türen bleiben zu, wenn Ladenschluss ist und Türen dürfen sich nicht öffnen – nur im Notfall. Türen halten die Wärme im Haus und die Einbrecher draußen. Ich dachte, dass…
"Siehe, ich sende einen Engel vor dir her, damit er dich behüte auf dem Weg und dich an den Ort bringe, den ich bereitet habe. Hüte dich vor ihm und gehorche seiner Stimmer und sei nicht widerspenstig gegen ihn; denn er wird eure Übertretungen nicht ertragen; denn mein Name ist in ihm." (2. Mose 23,20-21) Mose hatte das Gesetz von Gott erhalten und es zum Volk Israel vom Berg Sinai herunter gebracht. Hier in 2. Mose 23 schaute Gott auf ihren Fortschritt auf ihrem Weg ins verheißene Land. Israel hatte das Gesetz, aber das Gesetz alleine konnte sie nicht zu der Ruhe und dem Segen bringen, den das verheißene Land bedeutete. Sie brauchten eine Person, die sie hinführte, und diese Person war "ein Engel ..., damit er dich behüte auf dem Weg und dich an den Ort bringe, den ich bereitet habe." Es war ein besonderer Engel. Dieser Engel würde Israel auf dem richtigen Weg halten. Dieser Engel würde sie ins verheißene Land führen. Dieser Engel würde ihnen gebieten gehorsam zu sein. Dieser Engel hatte die Autorität Sünden zu vergeben oder festzuhalten. Dieser Engel hatte Gottes Namen. Wer war dieser besondere Engel? In 2. Mose 23,21 identifiziert Gott diesen Engel,…
Hebräer 13, 4: „Die Ehe soll bei allen in Ehren gehalten werden; es darf zwischen Mann und Frau keinerlei Untreue geben. Denn wer unmoralisch lebt oder Ehebruch begeht, den wird Gott richten“.Es scheint so, als würden die Menschen den heutigen Bibelvers als überholt und antiquiert betrachten. Sieht die Bibel den Ehebund als einen Bund zwischen Mann und Frau, so betrachtet ein Großteil der heutigen Mitmenschen das ganz anders. Und sieht die Bibel den Ehebund als einen vor Gott geschlossenen, lebenslangen Bund, der zudem noch Einzug findet in den wunderbaren Vergleich zwischen Jesus und Seiner Gemeinde, so ist auch das für viele Leute nicht mehr zeitgemäß. Die Ehe, so eine oft lautstark vertretene Meinung, kann auch zwischen gleichgeschlechtlichen Partner stattfinden, kann auf Zeit geschlossen oder ganz abgeschafft werden. Stichwort Lebensabschnittsgefährte. Neuste Umfragen zeigen allerdings, dass diejenigen, die diese Meinung so laut und mit viel Nachdruck propagieren, eine Minderheit in der Gesellschaft sind.
Epheserbrief Kapitel 6, 13 – 14a: „Deshalb ergreift die ganze Waffenrüstung Gottes, damit ihr an dem bösen Tag widerstehen und, wenn ihr alles ausgerichtet habt, stehen bleiben könnt! 14 So steht nun, eure Lenden umgürtet mit Wahrheit,…“! Paulus beginnt den Abschluss des Epheserbriefs mit einem „schließlich“ oder „zum Ende sei noch Folgendes gesagt“. Er will damit ausdrücken, dass wenn du so leben möchtest, wie Gottes es im hier im Epheserbrief sagt, dass du dann auch Gottes Stärke, Seinen Schutz, Seine geistliche Waffenrüstung benötigst. Deshalb weist Paulus uns an die geistliche Waffenrüstung anzuziehen. Wir sollen nach der geistlichen Stärkung durch Gottes Geist streben und uns immer und immer wieder neu durch den Geist Gottes stärken lassen. Als Fazit der Verse 10 – 12 stellten wir fest: Es ist wichtig, dass wir erkennen, dass wir den Heiligen Geist brauchen. Wir dürfen um den Heiligen Geist bitten, damit wir gestärkt werden und Kraft bekommen von Gott. Wir brauchen den Heiligen Geist auch um fruchtvolle Diener Gottes zu sein. Das Gebet in der Stille mit dem Herrn und in der Gemeinschaft mit unseren Geschwistern ist einer der wichtigsten Schlüssel für ein erfülltes Leben im Geist Gottes. Dass wir die Waffenrüstung Gottes anziehen sollen, damit…
1. Johannes 5, 1: „Jeder, der glaubt, dass Jesus der Christus ist, der ist aus Gott geboren; und wer den liebt, der ihn geboren hat, der liebt auch den, der aus Ihm geboren ist." Als Vater von drei tollen Kindern kann ich sagen, dass es sehr frustrierend ist, wenn die Kinder streiten und gegeneinander sind. Du willst dass sie aufhören, dass sie gut miteinander auskommen, und dass sie erkennen, dass wir alle Teil derselben Familie sind, desselben Teams. In diesem Vers versucht Johannes uns dazu zu bringen, dass wir aufhören miteinander zu streiten. Johannes benutzt oft den Ausdruck „aus Gott geboren" (wie in 1. Johannes 2,29; 3, 9 und 4, 7). Hier sagt er uns wie man aus Gott geboren wird: „Jeder, der glaubt, dass Jesus der Christus ist." Wir glauben, dass Jesus der Christus ist, wenn wir darauf vertrauen, dass Er unser Messias ist, nicht nur der Messias allgemein. Wir sind aus Gott geboren, wenn wir Ihm vertrauen und Ihm glauben. Johannes hat besonderen Wert auf die Liebe gelegt, aber er will auf keinen Fall, dass wir glauben, wir könnten uns unsere Errettung verdienen, indem wir andere lieben. Wir sind aus Gott geboren, wenn wir unser Vertrauen auf Jesus…
Markus 5, 21-43: „Und als Jesus in dem Boot wieder an das jenseitige Ufer hinübergefahren war, versammelte sich eine große Volksmenge zu ihm; und er war am See. 22 Und es kommt einer der Synagogenvorsteher, mit Namen Jaïrus, und als er ihn sieht, fällt er ihm zu Füßen 23 und bittet ihn sehr und sagt: Mein Töchterchen liegt in den letzten Zügen. Komm, und lege ihr die Hände auf, damit sie gerettet wird und lebt! 24 Und er ging mit ihm, und eine große Volksmenge folgte ihm, und sie drängten ihn. 25 Und es war eine Frau, die zwölf Jahre mit einem Blutfluss behaftet war 26 und vieles erlitten hatte von vielen Ärzten und alle ihre Habe aufgewendet und keinen Nutzen davon gehabt hatte; es war vielmehr schlimmer mit ihr geworden. 27 Als sie von Jesus gehört hatte, kam sie in der Volksmenge von hinten und rührte sein Gewand an; 28 denn sie sagte: Wenn ich nur sein Gewand anrühre, werde ich geheilt3 werden. 29 Und sogleich vertrocknete die Quelle ihres Blutes, und sie merkte am Leib, dass sie von der Plage geheilt war. 30 Und sogleich erkannte Jesus in sich selbst die Kraft, die von ihm ausgegangen war, wandte…
Epheser 6, 10-12: „Schließlich: Werdet stark im Herrn und in der Macht seiner Stärke! 11 Zieht die ganze Waffenrüstung Gottes an, damit ihr gegen die Listen des Teufels bestehen könnt! 12 Denn unser Kampf ist nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Gewalten, gegen die Mächte, gegen die Weltbeherrscher dieser Finsternis, gegen die geistigen Mächte der Bosheit in der Himmelswelt.“ Paulus beginnt in Vers 10 mit einem (Lu) Zuletzt: Seid stark in dem Herrn und in der Macht seiner Stärke. Andere schreiben „Schließlich“ oder „noch ein Wort zum Schluss“. In jedem Fall ist Paulus am Ende einer Aufzählung, einer Kette von Erklärungen angelangt, an dessen Endpunkt er nun sagen will. Zu allerletzt gibt es noch etwas Wichtiges, was ihr unbedingt wissen und beachten müsst. Was war es, an das Paulus noch ein Wort zum Schluss dransetzt? Es ist Gott, Jesus Christus, der an uns aus Barmherzigkeit und Liebe handelt. ER errettet uns aus der ewigen Verdammnis hinein in die Ewigkeit bei Gott – unsere Zukunft. Paulus hatte auf die wichtige Einheit in Christus und das allumfassende Wirken von Gottes Geist hingewiesen. Über den Zugang zum Vater (2, 18), über unser Miterben im Reich Gottes, den Leib Christi, Seine Gemeinde…
Zunächst möchte ich klarstellen, dass mir die Fakten bekannt sind: • Mehr Christen sterben seit 1900 um des Glaubens willen als in den 1900 Jahren vorher kombiniert. • Die Christen sind die zurzeit am stärksten verfolgte Religion auf der Erde. • Die meisten verfolgten Christen werden in Ländern verfolgt, in denen der Islam dominant ist. Vor allem die letzte Tatsache scheint uns Christen zu programmieren, Jesu Liebe den Anhängern jener Religion vorzuenthalten, die unsere Glaubensbrüder am stärksten verfolgt. Wir schießen uns ein auf die Anhänger des Islams und vergessen, dass sie nur ein Teil der Verfolger und Spötter ausmachen – und nicht den schlimmsten Teil! Im buddhistischen Bhutan werden, vornehmlich in ländlichen Gebieten, Christen zusammengeschlagen, verfolgt und ihre Kirchen verbrannt. Die Polizei sieht mitunter zu. Auch in Sri Lanka zeigt der vom Dalai Lama als so friedlich gepriesener Buddhismus sein wahres Gesicht. Von 80 Mönchen angeführt, marschierte im vergangenen Monat ein Mob von 1000 Buddhisten auf eine evangelikale Kirche zu, zerstört Mobiliar und Autos und verletzt Menschen. Bei einem Massentreffen hinduistischer Organisationen in Indien werden Christen als „Ungeziefer, das ausgemerzt werden muss“ bezeichnet. Christen seien Wanzen, die vernichtet werden müssten. In Indien nimmt die Verfolgung und Unterdrückung von Christen durch…
Matthäus 3, 1-6: „In jenen Tagen aber kommt Johannes der Täufer und predigt in der Wüste von Judäa 2 und spricht: Tut Buße! Denn das Reich der Himmel ist nahe gekommen. 3 Denn dieser ist der, von dem durch den Propheten Jesaja geredet ist, der spricht: "Stimme eines Rufenden in der Wüste: Bereitet den Weg des Herrn, macht gerade seine Pfade!"4 Er aber, Johannes, hatte seine Kleidung von Kamelhaaren und einen ledernen Gürtel um seine Lenden; seine Speise aber waren Heuschrecken und wilder Honig. 5 Da ging zu ihm hinaus Jerusalem und ganz Judäa und die ganze Umgegend des Jordan; 6 und sie wurden von ihm im Jordanfluss getauft, indem sie ihre Sünden bekannten“. Teil 2: Nun kam eine große Menge von Menschen hinaus in die Wüste, zum Jordan, wo es ausgiebig fließendes Wasser gab. Die Juden kannten Waschungen um sich von Verunreinigungen abzuwaschen. Auch Menschen, die sich zum Judentum bekannten wurden untergetaucht. Doch dürfen wir diese Taufhandlung des Johannes nicht mit der Taufe verwechseln, die wir heute durchführen. Die Menschen, die Johannes taufte waren nicht auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes getauft. Es ging keine Bekehrung voraus und die Menschen bekamen auch nicht den…
Matthäus 3, 1-6: „In jenen Tagen aber kommt Johannes der Täufer und predigt in der Wüste von Judäa 2 und spricht: Tut Buße! Denn das Reich der Himmel ist nahe gekommen. 3 Denn dieser ist der, von dem durch den Propheten Jesaja geredet ist, der spricht: "Stimme eines Rufenden in der Wüste: Bereitet den Weg des Herrn, macht gerade seine Pfade!"4 Er aber, Johannes, hatte seine Kleidung von Kamelhaaren und einen ledernen Gürtel um seine Lenden; seine Speise aber waren Heuschrecken und wilder Honig. 5 Da ging zu ihm hinaus Jerusalem und ganz Judäa und die ganze Umgegend des Jordan; 6 und sie wurden von ihm im Jordanfluss getauft, indem sie ihre Sünden bekannten“. Am letzten Sonntag in diesem Jahr ist es sicherlich nicht einfach eine Predigt zum Thema Buße zu hören. Gewiss, es wäre nett etwas zu hören was uns fröhlich stimmt und neu für das kommende Jahr motiviert. Aber Buße, ein so herausforderndes Thema? Doch möglicherweise ist es gerade wichtig am Anfang, direkt vor oder nach Sylvester seine eigene Position im Glauben neu zu überdenken. Dabei meine ich nicht gute Vorsätze zu machen, die man spätestens ein oder zwei Tage nach Jahresbeginn eh wieder bricht, sondern, ganz neu…

Go to top