C a l v a r y  C h a p e l  L i p p s t a d t

Teil 1 Jesaja 60, 1-5a: „Steh auf, werde licht! Denn dein Licht ist gekommen, und die Herrlichkeit des HERRN ist über dir aufgegangen. 2 Denn siehe, Finsternis bedeckt die Erde und Dunkel die Völkerschaften; aber über dir strahlt der HERR auf, und seine Herrlichkeit erscheint über dir. 3 Und es ziehen Nationen zu deinem Licht hin und Könige zum Lichtglanz deines Aufgangs. 4 Erhebe ringsum deine Augen und sieh! Sie alle versammeln sich, kommen zu dir: Deine Söhne kommen von fern her, und deine Töchter werden auf den Armen herbei getragen. 5 Dann wirst du es sehen und vor Freude strahlen, und dein Herz wird beben…“ Wenn an Weihnachten die Kerzen und Lichterketten erstrahlen, dann tritt für viele eine Zeit der Ruhe und Besinnlichkeit ein. Doch wesentlich viel mehr Menschen verbinden mit Weihnachten Dinge die so gar nichts mit Ruhe, Besinnlichkeit und Frieden unterm Weihnachtsbaum zu tun haben. Im Gegenteil. Die meisten Menschen verbinden heute mit Weihnachten Begriffe wie Flucht aus dem Weihnachtsstress und ab in den Urlaub. Mehrere Millionen verlassen jährlich ihr Zuhause um Weihnachten zu entfliehen und irgendwo in der Sonne ein paar Tage verbringen zu können. Weihnachtsessen, die Sorge um die richtigen Weihnachtsgeschenke, wo läuft die beste…
1. Chronik 28,9: "Und du, (…), erkenne den Gott deines Vaters und diene ihm mit ganzem Herzen und mit williger Seele. Denn der HERR erforscht alle Herzen und versteht alles Dichten und Trachten der Gedanken. Wirst du ihn suchen, so wirst du ihn finden; wirst du ihn aber verlassen, so wird er dich verwerfen ewiglich!" Auf den ersten Blick scheint der Vers uns zu sagen, dass wir bereitwillig und mit ungeteiltem Herzen dem Herrn dienen sollen. Aber wir sollten nicht übersehen, dass das nicht alles ist, was uns der Herr hier zuruft. Wir sind aufgefordert, dem Herrn auf diese Weise zu dienen, NACHDEM wir aufgefordert wurden, Ihn zu erkennen. Wir dienen und folgen Jesus, WEIL wir Ihn kennen! Und dieses Kennenlernen soll geschehen, BEVOR wir für Ihn aktiv werden, denn unser Dienst ist nur so gut, wie wir Ihn kennen. Maria fällt uns ein, die zu Jesu Füßen saß und Seinem Lehren zuhörte. Später lesen wir, wie sie dem Herrn diente. Eine wichtige Balance soll hier gefunden werden. Nur danach zu trachten, Gott besser zu kennen (Stille Zeit, Gemeindestunden, Lesen, mp3 Predigten, usw) ist NICHT, was der Herr für uns im Sinn hat. Er möchte, dass wir für Ihn leuchten…
GERECHT SEIN ZU JEDEM„Meine Brüder, verbindet den Glauben an unseren Herrn Jesus Christus, den Herrn der Herrlichkeit, nicht mit Ansehen der Person." (Jakobus 2,1)Der Brief des Jakobus an die christliche Welt ist anders als andere Briefe im Neuen Testament. Er ist deshalb anders, weil der Stil manchmal eher wie das Buch der Sprüche ist und nicht ein einziges Thema von Anfang bis Ende diskutiert. Stattdessen spricht Jakobus, inspiriert vom Heiligen Geist, viele verschiedene Gedanken an, die für das Denken und Leben eines Christen wichtig sind.Nachdem er also über die Natur wahrer Gottgefälligkeit gesprochen hat, macht er nun eine wichtige Aussage, die er in den folgenden Versen detaillierter erklären wird. Schau dir diese einfache Aussage an: „Meine Brüder, verbindet den Glauben an unseren Herrn Jesus Christus, den Herrn der Herrlichkeit, nicht mit Ansehen der Person." Bevor wir uns den Hauptpunkt in diesem Satz von Jakobus anschauen, sehen wir uns etwas an, das er nebenbei sagt. Jakobus benutzt starke Worte um Jesus Christus zu beschreiben, indem er Ihn den „Herrn der Herrlichkeit" nennt. Ein Bibelkommentator (James Moffatt) sagt, dass bei den Juden dieser Ausdruck Jesus als volle Manifestation von Gottes Gegenwart und Majestät beschreibt – das nannten die Juden die Shekina Herrlichkeit…
Teil 2: NeÜ 1. Korinther 16, 1-4: „Nun zur Geldsammlung für das Volk Gottes: Macht es am besten so, wie ich es für die Gemeinden in Galatien angeordnet habe. 2 Jeden Sonntag lege jeder von euch so viel Geld zurück, wie es seinem Einkommen entspricht. Dann muss nicht erst gesammelt werden, wenn ich komme. 3 Gleich nach meiner Ankunft will ich dann Brüder, die ihr für geeignet haltet, mit euren Gaben und Empfehlungsschreiben nach Jerusalem schicken. 4 Wenn es sich empfiehlt, dass auch ich hinreise, dann sollen sie mich begleiten.“ Wo fließt nun das Geld hin. Zuerst einmal ist wichtig, dass wir als Gemeinde Gott im Gebet fragen, wo er Sein Geld haben möchte. Denn wir müssen uns als Verwalter Gottes betrachten. Das, was wir besitzen, ist nicht unser, sondern Gottes Eigentum. Wir sind lediglich die Verwalter. Und ein Verwalter fragt nach dem Willen seines Herrn und Eigentümers, wo das Kapital zum Einsatz kommen soll. Die Bewertung durch Jesus am Ende unseres Einsatzes soll nämlich lauten: „Sein Herr sprach zu ihm: Recht so, du tüchtiger und treuer Knecht, du bist über wenigem treu gewesen, ich will dich über viel setzen; geh hinein zu deines Herrn Freude!“ (Matthäus 25, 23). Wann…
NeÜ 1. Korinther 16, 1-4: „Nun zur Geldsammlung für das Volk Gottes: Macht es am besten so, wie ich es für die Gemeinden in Galatien angeordnet habe. 2 Jeden Sonntag lege jeder von euch so viel Geld zurück, wie es seinem Einkommen entspricht. Dann muss nicht erst gesammelt werden, wenn ich komme. 3 Gleich nach meiner Ankunft will ich dann Brüder, die ihr für geeignet haltet, mit euren Gaben und Empfehlungsschreiben nach Jerusalem schicken. 4 Wenn es sich empfiehlt, dass auch ich hinreise, dann sollen sie mich begleiten.“ Teil 1: Am Ende seines Briefes greift Paulus noch einmal eine Frage auf, die ihm die Korinther wahrscheinlich gestellt hatten. Eine Frage zum Thema Geld? „Was nun die Geldsammlungen betrifft.“ Paulus, wie sollen wir mit dem Geld umgehen. So oder ähnlich werden sie gefragt haben. Ähnlich, jedoch zu anderen Themen schreibt Paulus auch in 1. Korinther 8 und 7. In 1. Korinther 7, 1 heißt es z. B.: „Nun zu dem, was ihr mir geschrieben habt…“ Paulus geht auf ein Anliegen, eine Anfrage ein. In Zusammenhang mit dem Thema Geld gibt es in einer Gemeinde des Öfteren Fragen und manchmal ist das Thema Geld auch ein Anlass für Unstimmigkeiten. Und auch den…
Bist Du bereit? Wir alle (zumindest fast alle) waren in Treffen, in denen der Prediger einen Aufruf machte. Vielleicht forderte er auf, nach vorne zu kommen, wenn man Jesus annehmen wollte. Vielleicht sollten alle aufstehen, die neu ihr Leben Jesus hingeben wollten. Vielleicht sollten alle die Hände heben, die Gottes Ruf in den vollzeitigen Dienst gehört hatten. Ich gehe davon aus, dass einige, die diese Zeilen lesen, irgendwann in ihrem Leben solch einer Aufforderung nachgekommen sind. Ich meine, sichtbar zum Ausdruck zu bringen, dass ich bereit bin, mein Leben Jesus hinzugeben, Ihm zu dienen und Ihm zu folgen, sind hilfreich und biblisch. In seinem Artikel „Bist Du bereit?“ wundert sich Paul Fleming: „Es erscheint mir seltsam – wenn es so viele Menschen gibt, die bereit sind – warum der Herr nicht einige von ihnen beim Wort nimmt. Warum nimmt Er nicht einige beim Wort – wenn Er wirklich die Tausende von Heidenvölkern erreichen möchte, die ohne Evangelium sterben?“ Und dann scheint Fleming eine mögliche Antwort gefunden zu haben: Es ist zu einer bequemen Aussage geworden zu behaupten: „Ich bin bereit!“ Er vergleicht es mit jemandem, der auf seinem Balkon steht und bekennt: „Ich bin bereit, in die Stadt zu gehen.…
"Wenn also im Evangelium gesagt wird, dass Gott Christus von den Toten auferweckt hat, wie können da einige von euch behaupten: "Eine Auferstehung der Toten gibt es nicht!" Wissen diese Leute eigentlich, was sie damit sagen? Wenn es keine Auferstehung der Toten gibt, dann kann ja auch Christus nicht auferstanden sein. Wäre aber Christus nicht auferstanden, so hätte unsere ganze Predigt keinen Sinn, und euer Glaube wäre völlig wertlos. Mit Recht könnte man uns dann vorwerfen, wir seien Lügner und keine Zeugen Gottes. Denn wir behaupten doch: Gott hat Christus auferweckt. Das kann ja gar nicht stimmen, wenn mit dem Tode alles aus ist! Wie schon gesagt, wenn die Toten nicht auferstehen, dann ist auch Christus nicht auferstanden. Wenn aber Christus nicht von den Toten auferweckt wurde, ist euer Glaube nichts als eine Illusion, und ihr seid auch von eurer Schuld nicht frei. Ebenso wären auch alle verloren, die im Glauben an Christus gestorben sind. Wenn der Glaube an Christus uns nur für dieses Leben Hoffnung gibt, sind wir die bedauernswertesten unter allen Menschen. Tatsächlich aber ist Christus als erster von den Toten auferstanden. Der Tod ist durch die Schuld eines einzigen Menschen, nämlich Adam, in die Welt gekommen. Ebenso…
1. Korinther 15, 12-22: "Wenn also im Evangelium gesagt wird, dass Gott Christus von den Toten auferweckt hat, wie können da einige von euch behaupten: "Eine Auferstehung der Toten gibt es nicht!" Wissen diese Leute eigentlich, was sie damit sagen? Wenn es keine Auferstehung der Toten gibt, dann kann ja auch Christus nicht auferstanden sein. Wäre aber Christus nicht auferstanden, so hätte unsere ganze Predigt keinen Sinn, und euer Glaube wäre völlig wertlos. Mit Recht könnte man uns dann vorwerfen, wir seien Lügner und keine Zeugen Gottes. Denn wir behaupten doch: Gott hat Christus auferweckt. Das kann ja gar nicht stimmen, wenn mit dem Tode alles aus ist! Wie schon gesagt, wenn die Toten nicht auferstehen, dann ist auch Christus nicht auferstanden. Wenn aber Christus nicht von den Toten auferweckt wurde, ist euer Glaube nichts als eine Illusion, und ihr seid auch von eurer Schuld nicht frei. Ebenso wären auch alle verloren, die im Glauben an Christus gestorben sind. Wenn der Glaube an Christus uns nur für dieses Leben Hoffnung gibt, sind wir die bedauernswertesten unter allen Menschen. Tatsächlich aber ist Christus als erster von den Toten auferstanden. Der Tod ist durch die Schuld eines einzigen Menschen, nämlich Adam, in…
1. Johannes 3,22: „Und was immer wir bitten, das empfangen wir von ihm, weil wir seine Gebote halten und tun, was vor ihm wohlgefällig ist." ALLES WAS DU WILLST „Und was immer wir bitten, das empfangen wir von ihm." Könnte es ein besseres Versprechen in der Bibel geben? Denk darüber nach! Was auch immer du von Gott haben willst, du kannst es kriegen. Aber wir müssen auch den nächsten Teil lesen: „weil wir seine Gebote halten und tun, was vor ihm wohlgefällig ist." Wir sollten nicht denken, dass unsere Liebe und unser Gehorsam uns das bringt, worum wir bitten, sondern unsere Liebe und unser Gehorsam kommt durch Gemeinschaft. Gemeinschaft ist der Schlüssel zu erhörtem Gebet. Johannes scheint Jesu Gedanken von Johannes 15,7 zu zitieren: "Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, so werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch zuteil werden." Gemeinschaft mit Gott, eine enge Beziehung zu Ihm, nah an Seinem Herz bleiben, das sind die Schlüssel zu erhörtem Gebet. Wenn wir Gott so nah sind, bitten wir ganz natürlich um die Dinge, die Gott am Herzen liegen. Wir unterstützen Seine Ziele mit unseren Fragen und Bitten. Der Geist von echtem Gebet…
Teil 2: Paulus hatte das Evangelium von Jesus empfangen. In Galater 1, 11 heißt es: „Ich tue euch aber kund, Brüder, dass das von mir verkündigte Evangelium nicht von menschlicher Art ist. 12 Ich habe es nämlich weder von einem Menschen empfangen noch erlernt, sondern durch eine Offenbarung Jesu Christi.“ Die Art und Weise wie das geschah ist vielen von euch bekannt. Der einstige Verfolger der Gemeinde wird in einer dramatischen Aktion, mitten in einem brisanten Auftrag gegen die Christen von Jesus gestoppt. Die Botschaft von Jesus verändert „Saulus“ völlig. Apostelgeschichte 9, 1ff: „Saulus aber schnaubte immer noch Drohung und Mord gegen die Jünger des Herrn, ging zu dem Hohenpriester 2 und erbat sich von ihm Briefe nach Damaskus an die Synagogen, damit, wenn er einige, die des Weges wären, fände, Männer wie auch Frauen, er sie gebunden nach Jerusalem führe. 3 Als er aber hinzog, geschah es, dass er sich Damaskus näherte. Und plötzlich umstrahlte ihn ein Licht aus dem Himmel; 4 und er fiel auf die Erde und hörte eine Stimme, die zu ihm sprach: Saul, Saul, was verfolgst du mich? 5 Er aber sprach: Wer bist du, Herr? Er aber sagte: Ich bin Jesus, den du verfolgst…9…
1. Korinther 15, 1–11: „Ich tue euch aber, Brüder, das Evangelium kund, das ich euch verkündigt habe, das ihr auch angenommen habt, in dem ihr auch steht, 2 durch das ihr auch gerettet werdet, wenn ihr festhaltet, mit welcher Rede ich es euch verkündigt habe, es sei denn, dass ihr vergeblich zum Glauben gekommen seid. 3 Denn ich habe euch vor allem überliefert, was ich auch empfangen habe: dass Christus für unsere Sünden gestorben ist nach den Schriften; 4 und dass er begraben wurde und dass er auferweckt worden ist am dritten Tag nach den Schriften; 5 und dass er Kephas erschienen ist, dann den Zwölfen. 6 Danach erschien er mehr als fünfhundert Brüdern auf einmal, von denen die meisten bis jetzt übrig geblieben, einige aber auch entschlafen sind. 7 Danach erschien er Jakobus, dann den Aposteln allen; 8 zuletzt aber von allen, gleichsam der unzeitigen Geburt, erschien er auch mir. 9 Denn ich bin der geringste der Apostel, der ich nicht würdig bin, ein Apostel genannt zu werden, weil ich die Gemeinde Gottes verfolgt habe. 10 Aber durch Gottes Gnade bin ich, was ich bin; und seine Gnade mir gegenüber ist nicht vergeblich gewesen, sondern ich habe viel mehr…
Gipfelkreuze Ich liebe die Berge. 2½ Wochen dauerte dieses Jahr unser Urlaub im Allgäu. Immer wieder waren wir in den Bergen. Nicht, dass wir geklettert wären. Wir waren einfach da und haben uns an der Natur, den massiven Felswänden, den herrlichen Gipfeln und dem schönen Wetter erfreut. Scheinbar ging es dem Psalmisten ähnlich, der in Psalm 121 die Frage stellt: „Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen. Woher kommt mir Hilfe?“ Als ich auf einer Alm saß, „meine Augen aufhob zu den Bergen“ und die umliegenden Gipfel durch mein Fernglas betrachtete, wurde mir die Antwort unweigerlich klar. Auf den verschiedenen Gipfeln war jeweils ein Kreuz aufgerichtet. Das Kreuz antwortet: Dieser Berg wurde besiegt. Entbehrungen, Schweiß und Leiden waren nötig. Der Preis wurde bezahlt, das Ziel erreicht und die Herausforderung überwunden. Ich glaube nicht, dass der Psalmist sich fragte, wer ihm beim Bergsteigen helfen würde. Er hatte andere Herausforderungen, für die er Hilfe suchte. Vielleicht war es die Herausforderung des Überlebens nach einer schlechten Ernte, vielleicht die Suche nach Hilfe für eine zerrüttete Ehe oder Familie. Vielleicht trug er auch die innere Last eines schlechten Gewissens, Streit, Unversöhnlichkeit oder Angst. Und er grübelt über Hilfe nach. Sein Nachdenken führt ihn…

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