C a l v a r y  C h a p e l  L i p p s t a d t

1. Johannesbrief, Kapitel 3, Verse 16+17 NL: „16 Wir haben die wahre Liebe daran erkannt, dass Christus sein Leben für uns gegeben hat. Deshalb sollen auch wir unser Leben für unsere Brüder einsetzen.17 Doch wenn einer genügend Geld hat, um gut zu leben, und einen anderen in Not sieht und sich weigert zu helfen - wie soll die Liebe Gottes da in ihm bleiben?“ Da ist er wieder, der Weihnachtsabend. Jeder hat in den vergangenen Tagen von der Liebe gesprochen und meinte doch oft etwas anderes als jene Liebe, von der der Apostel Johannes schreibt. Liebe, dass heißt für viele in der Weihnachtszeit Plätzchenduft, Weihnachtsstimmung und Kerzenschein. Romantische Abende auf dem Weihnachtsmarkt verbringen oder unterm Christbaum sitzen. Weihnachtsliebe kann auch sein, dass man wieder einmal die lieben Verwandten besucht. Auch wenn diese nicht immer so lieb sind. Liebe an Weihnachten kann so unterschiedliche Ausdrucksformen annehmen. Oft verstehen die Menschen auch darunter, dass man endlich einmal Liebe bekommt. Weihnachtszeit, eine Zeit, in der man nicht nur dem Druck – von wem auch immer – ausgesetzt ist, sondern eine Zeit, in der man die Liebe seiner Mitmenschen so richtig spürt. Liebe deinen Nächsten an Weihnachten, dass kann auch heißen, eine Spende für…
AUS DER EWIGKEIT HIERHER Micha, 5,1: "Und du, Bethlehem-Ephrata, du bist zwar gering unter den Hauptorten von Juda, aber aus dir soll mir hervorkommen, der Herrscher über Israel werden soll, dessen Hervorgehen von Anfang, von den Tagen der Ewigkeit her gewesen ist." Der Vers direkt vor Micha 5,1 war eine weitere Verheißung über Gericht gegen Israel - aber es scheint so, als ob Gott nie Gericht ankündigen kann, ohne eine hoffnungsvolle Verheißung. Und hier verspricht Er durch den Propheten Micha die ultimative Hoffnung: das Kommen des Messias. "Und du Bethlehem-Ephrata . . . aus dir soll hervorkommen, der Herrscher über Israel werden soll." In dieser Zeit der Demütigung durch eine fremde Macht, wird Gott einen großen Herrscher aus einem demütigen Ort - Bethlehem - hervorkommen lassen. Bethlehem war als die Heimatstadt Davids, Israels größtem König, bekannt; doch sie war nie eine große oder einflussreiche Stadt. Sie war wirklich klein unter den Orten in Israel. Doch Gott erwählte sie als Geburtsort für den Messias, den Herrscher Israels. Diese Textstelle nennt den Geburtsort des Messias hunderte Jahre bevor Er geboren wurde, und sie wurde von den Priestern und Gesetzeslehrern zitiert, als Herodes nach der Geburt des Messias gefragt wurde (Matthäus 2,5-6). Es…
1. Johannesbrief, 14+15: „Wir wissen, dass wir aus dem Tode zum Leben gelangt sind; denn wir lieben die Brüder. Wer nicht liebt, bleibt im Tode. Jeder, der seinen Bruder hasst, ist ein Totschläger; und ihr wisset, dass kein Totschläger ewiges Leben bleibend in sich hat.“. Das Schönste, was ich in mein Leben mit Christus erkannt habe ist die Tatsache, dass ich ewiges Leben besitze. Als ich mich für ein Leben mit Jesus Christus entschied, da war mir plötzlich u. a. klar, dass mir Gott ewiges Leben schenkt. Dieses ewige Leben hat eine ganz andere Qualität, wie das irdische Leben, welches ich bisher kannte. Durch meinen Beruf und meine eigenen körperlichen Erfahrungen wusste ich, dass mein jetziges Leben sehr schmerzhaft sein kann. Ein solches Leben ewiglich zu ertragen – Nein danke! Doch bei Gott ist alles ganz anders. Johannes schreibt, dass wir wissen, dass wir zum Leben gelangt sind. Die Bibel nennt unser jetziges, schmerzerfülltes und leidvolles Leben ein totes Leben. Zwar leben wir physisch, geistlich jedoch sind wir tot. Nach unserem physischen Tod erleiden wir auch einen geistlichen Tod, der in der Ewigkeit der Verdammnis endet. Offenbarung 20, 12ff: „Und ich sah die Toten, die Großen und die Kleinen, vor…
1. Johannesbrief 3, 14+15: „Wir wissen, dass wir aus dem Tode zum Leben gelangt sind; denn wir lieben die Brüder. Wer nicht liebt, bleibt im Tode. Jeder, der seinen Bruder hasst, ist ein Totschläger; und ihr wisset, dass kein Totschläger ewiges Leben bleibend in sich hat.“. Das Schönste, was ich in mein Leben mit Christus erkannt habe ist die Tatsache, dass ich ewiges Leben besitze. Als ich mich für ein Leben mit Jesus Christus entschied, da war mir plötzlich u. a. klar, dass mir Gott ewiges Leben schenkt. Dieses ewige Leben hat eine ganz andere Qualität, wie das irdische Leben, welches ich bisher kannte. Durch meinen Beruf und meine eigenen körperlichen Erfahrungen wusste ich, dass mein jetziges Leben sehr schmerzhaft sein kann. Ein solches Leben ewiglich zu ertragen – Nein danke! Doch bei Gott ist alles ganz anders. Johannes schreibt, dass wir wissen, dass wir zum Leben gelangt sind. Die Bibel nennt unser jetziges, schmerzerfülltes und leidvolles Leben ein totes Leben. Zwar leben wir physisch, geistlich jedoch sind wir tot. Nach unserem physischen Tod erleiden wir auch einen geistlichen Tod, der in der Ewigkeit der Verdammnis endet. Offenbarung 20, 12ff: „Und ich sah die Toten, die Großen und die Kleinen,…
1. Johannes 3, 13: „Wundert euch nicht, Brüder, wenn die Welt euch hasst“. „Bitte seid nicht erstaunt wenn euch die Menschen hassen weil ihr Christen seid“. Das ist die Botschaft von Johannes an uns, die wir Jesus Christus als unseren Herrn angenommen haben. Es ist eine Tatsache, dass die Welt uns hasst und nicht eine lauernde Gefahr die irgendwann einmal auftauchen könnte. Du bist in eine Gemeinde gegangen, warst irgendwo unter Christen und hast etwas von Gott gehört. Vielleicht ein Zeugnis über den Glauben, eine Predigt über Jesus oder hast ein Buch gelesen, welches dich zum Nachdenken brachte. Dann irgendwann hast du den Schritt gewagt und hast zu Jesus gebetet. Plötzlich war dir klar, dass du Schuld in deinem Leben hast. Dein sehnlichster Wunsch war Erlösung von dieser Last. Es gibt so unterschiedliche Reaktionen, Emotionen und Verhaltensweisen die Menschen zeigen, wenn sie sich zu Gott bekehren. Meist ist es Freude und Erleichterung und man möchte sein neues Leben jedermann kundtun. Auch du warst losgegangen und hast jedermann von deiner Entscheidung erzählt, Jesus Christus nun ganz nachzufolgen und ihm zu dienen. Doch bald schon kamen die ersten Dämpfer. Man hörte negative Stimmen zu dem was man erlebt hatte oder über die…
1. Johannes 3, 9-12: „Jeder, der aus Gott geboren ist, tut nicht Sünde; denn Sein Same bleibt in ihm, und er kann nicht sündigen, weil er aus Gott geboren ist. Daran sind die Kinder Gottes und die Kinder des Teufels offenbar: Jeder, der nicht Gerechtigkeit übt, ist nicht aus Gott, ebenso wer seinen Bruder nicht liebt. Denn das ist die Botschaft, die ihr von Anfang an gehört habt, dass wir einander lieben sollen; nicht wie Kain, der aus dem Bösen war und seinen Bruder erschlug. Und warum erschlug er ihn? Weil seine Werke böse waren, die seines Bruders aber gerecht“.Auffällig ist, dass Johannes nicht vom Thema abweicht und es sozusagen noch einmal von der anderen Seite beleuchtet. Es scheint ihm sehr wichtig zu sein noch einmal den Unterschied zwischen dem aus Gott geborenem und dem, in dem nicht der Same ist (bleibt) zu erklären. Wer von neuem geboren ist, der ist von Gott. Gottes Geist wohnt in ihm. Deshalb ist es ihm unmöglich fortlaufend zu sündigen. Gott würde ihn in einem solchen Fall durch sein Gewissen, durch Sein Wort oder durch Glaubensgeschwister auf sein sündiges Verhalten hinweisen. Die Erkenntnis der Schuld würde ihn in die Buße treiben und zur Umkehr.Es…
1. Johannes 3, 7+8: „Kinder, lasst euch von niemand verführen! Wer die Gerechtigkeit übt, der ist gerecht, gleichwie Er gerecht ist. 8 Wer die Sünde tut, der ist aus dem Teufel; denn der Teufel sündigt von Anfang an. Dazu ist der Sohn Gottes erschienen, dass er die Werke des Teufels zerstöre“. Johannes verteidigt weiterhin das Evangelium (die gute Nachricht) von Jesus Christus. Er hatte mit Menschen „zu kämpfen“, die sich gegen die Lehre Jesu und der Apostel stellten. Unter ihnen die Gnostiker, die besonders ihre eigene Erkenntnis in den Vordergrund stellten. Vor solchen Menschen, die ein anderes Evangelium verkündigen sollen wir uns in Acht nehmen. Den Korinthern schreibt Paulus, dass solche Personen in der Gemeinde auftauchen und eine Gefahr darstellen. Sind die Christen jedoch fest im Glauben und in der Lehre, so kann sie das nicht umhauen. 2. Korintherbrief 11, 4: „Denn wenn der, welcher kommt, einen anderen Jesus predigt, den wir nicht gepredigt haben, oder ihr einen anderen Geist empfangt, den ihr nicht empfangen habt, oder ein anderes Evangelium, das ihr nicht angenommen habt, so ertragt ihr das recht gut.“ Johannes spricht seine Leser noch einmal in der gewohnten, liebevollen Art mit „Kinder“ an und erklärt ihnen, dass sie…
1. Johannes 3, 6: „Wer in ihm bleibt, der sündigt nicht; wer sündigt, der hat ihn nicht gesehen und nicht erkannt“. In der Vergangenheit des Christentums hat dieser Vers schon zu mancherlei „Verirrungen“ geführt. Aus dem Verständnis heraus, dass ein Christ nicht sündigt hat man Glaubensgeschwistern den Glauben an Jesus abgesprochen weil sie gesündigt hatten. So mancher wurde deshalb aus der Gemeinde gedrängt oder ins gesellschaftliche Abseits gestellt. Ein Christ sündigt eben nicht! Viel Leid, Verzweiflung und Not kam über einzelne Christen die mit dieser Problematik an einem großen seelsorgerlichen Problem zu arbeiten hatten. Deshalb stellt sich die Frage, ob Johannes wirklich sagen wollte, dass ein Christ nicht sündigt? Die Realität sieht doch ein wenig anders aus. Ehrlicherweise kann ich zugeben, dass mir es nicht gelingt sündlos zu sein. Ihnen etwa? Ich denke das wir in diesem Zusammenhang feststellen können, dass Johannes das Christ sein von der persönlichen Annahme Jesu abhängig macht. Nur wer sich zu Jesus Christus bekehrt ist Christ. Tatsache ist ebenfalls, dass Christen auch sündigen. Da brauchen wir uns nur in unserem nächsten Umfeld umzuschauen. Johannes war sicherlich nicht so naiv oder betriebsblind um das nicht auch bei sich zu erkennen. Der Schlüssel zum Verständnis muss also…
1. Johannes 5,3: „Denn das ist die Liebe zu Gott, dass wir seine Gebote halten;und seine Gebote sind nicht schwer."SCHWER ODER NICHT?Die meisten Leute denken, dass es eine Last ist, Gottes Gebote zu halten. Wie kann Johannes dann sagen: "Seine Gebote sind nicht schwer"?"Seine Gebote sind nicht schwer" wenn wir erkennen, wie weise und gut Gottes Gebote sind. Sie sind ein Geschenk von Ihm um uns das beste und meist erfüllende Leben zu zeigen, das möglich ist. Gottes Gebote sind wie eine "Gebrauchsanweisung" für unser Leben. Er sagt uns, was wir tun sollen, weil Er weiß, wie wir am besten funktionieren. Gottes Gebote sind nicht dazu da um uns zu binden, um uns wehzutun oder weil Gott ein verschrobener alter Mann ist."Seine Gebote sind nicht schwer" weil wir, wenn wir wiedergeboren sind, ein neues Herz haben - ein Herz, das instinktiv den Wunsch hat, Gott zu gefallen. Als Teil des Neuen Bundes wurde das Gesetz auf das Herz eines jeden Gläubigen geschrieben (Jeremia 31,33)."Seine Gebote sind nicht schwer" wenn wir sie mit den religiösen Regeln vergleichen, die sich Menschen auferlegen. Johannes sagt hier nicht, dass Gehorsam leicht ist. Wenn das so wäre, wäre es leicht für uns nicht zu sündigen,…
1. Johannesbrief 3, 3-5: „Und jeder, der diese Hoffnung hat, achtet darauf, dass er rein bleibt, so wie Christus rein ist. 4 Wer sündigt, missachtet das Gesetz Gottes, denn Sünde bedeutet immer Auflehnung gegen Gottes Gesetz. 5 Und ihr wisst, dass Jesus kam, um die Sünden der Menschen wegzunehmen, denn er ist ohne Sünde“. Johannes schreibt von einer Hoffnung, von der er sich wünscht, dass sie alle Christen haben. Er sieht in ihr einen wesentlichen Bestandteil eines jeden Lebens mit Christus. Wenn er also davon ausgeht, dass jeder Christ diese Hoffnung haben soll, dann ist es für uns heute ebenfalls sehr wichtig diese Hoffnung in uns zu tragen. Christus ist unveränderlich. ER ist immer der der ER ist, am Anfang, jetzt und in Ewigkeit. Sein Evangelium ist unveränderlich und deshalb auch heute noch gültig. Wir müssen darauf achten, dass wir diese Hoffnung nicht vergessen oder gering schätzen. Noch einmal lohnt sich ein Blick darauf zu werfen aus was diese Hoffnung eigentlich besteht. Einige wichtige Punkte hatte Johannes bereits in den ersten beiden Versen von Kapitel 3 genannt. Unsere Hoffnung ist, - dass Gott unser Vater ist- dass wir Kinder Gottes sind- dass wir verwandelt werden wenn Jesus wieder kommt- dass…
1. Johannesbrief Kapitel 3, Verse 1+2: „Sehet, welch eine Liebe hat uns der Vater erzeigt, dass wir Gottes Kinder heißen sollen! Darum erkennt uns die Welt nicht, weil sie Ihn nicht erkannt hat. 2 Geliebte, wir sind nun Gottes Kinder, und noch ist nicht offenbar geworden, was wir sein werden; wir wissen aber, dass, wenn Er offenbar werden wird, wir Ihm ähnlich sein werden; denn wir werden Ihn sehen, wie Er ist“. Von Zeit zu Zeit habe ich es beruflich mit der Geburt von Kindern zu tun. Es ist immer ein total spannendes Erlebnis wenn ein neuer Mensch auf die Welt kommt. Wenn die Geburt komplikationslos verläuft herrscht große Freude. Mutter und Vater sind froh über ihr Kind und meistens sieht man dem Kind ebenfalls Zufriedenheit an. Besonders dann, wenn es warm ist und das Baby an der Brust der Mutter die erste Milch saugen kann. Die Mutter umsorgt ihr Baby mit großer Liebe und das spürt das Kind. Eine solche Geburt ist ein gutes Beispiel für die Wiedergeburt, die wir als Christen erlebt haben. Wir können sehen, dass Gott uns mit Seiner Liebe in ein neues, ganz anderes Leben geboren hat. So wie ein Kind den Namen seiner Eltern…
1. Johannesbrief Kapitel 2, Verse 27 -29: „Aber ihr habt den Heiligen Geist von Gott empfangen, und er lebt in euch, deshalb braucht ihr niemanden, der euch lehrt. Denn der Geist lehrt euch alles, und was er lehrt, ist wahr - es ist keine Lüge. Bleibt also bei dem, was er euch gelehrt hat, und lebt weiter mit Christus! 28 Und nun, liebe Kinder, bleibt mit Christus verbunden, damit ihr voller Zuversicht seid, wenn er wiederkommt, und euch nicht vor ihm schämen müsst! 29 Da ihr wisst, dass Gott gerecht ist, erkennt ihr auch, dass alle, die sich nach dem Willen Gottes richten, seine Kinder sind.“ Ja, wir Christen haben den Heiligen Geist empfangen! In dem Moment, in dem wir uns für Jesus Christus entscheiden und IHN als HERR und Retter anerkennen, Buße tun und Ihm nachfolgen wollen, bekommen wir als göttliches Geschenk den Heiligen Geist. Gott ist Vater, Sohn und Heiliger Geist. Das sind nicht drei Teile sondern Gott ist gleichzeitig alles in allem. Jesus ist ganz Gott, der Vater ebenso wie der Geist. So „wohnt“ Gott in uns durch seinen Heiligen Geist und lehrt uns, bewahrt uns oder führt uns. Dies wusste Johannes ganz genau und deshalb konnte…

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