C a l v a r y  C h a p e l  L i p p s t a d t

1. Mose 24, 10ff: „Und der Knecht nahm zehn Kamele von den Kamelen seines Herrn und allerlei Güter seines Herrn, und machte sich auf und zog nach Mesopotamien, zu der Stadt Nahors. Da ließ er die Kamele draußen vor der Stadt sich lagern bei einem Wasserbrunnen am Abend, zur Zeit, da die Jungfrauen herauszugehen pflegten, um Wasser zu schöpfen. Und er sprach: O HERR, du Gott meines Herrn Abraham, lass es mir doch heute gelingen und tue Barmherzigkeit an meinem Herrn Abraham! Siehe, ich stehe hier bei dem Wasserbrunnen, und die Töchter der Leute dieser Stadt werden herauskommen, Wasser zu schöpfen. Wenn nun eine Tochter kommt, zu der ich spreche: Neige doch deinen Krug, dass ich trinke, und sie spricht: Trinke, ich will deine Kamele auch tränken. So möge sie diejenige sein, die du deinem Diener Isaak bestimmt hast, und ich will daran erkennen, dass du an meinem Herrn Barmherzigkeit getan habest…“ Das Gebet des Verwalters Das ganze Kapitel 24 verdeutlicht uns wie sehr wir auf Gott vertrauen können. Als Hauptaussage können wir mitnehmen, dass Gott treu ist, dass ER uns liebt und, dass Seine Treue sich im Einhalten des Bundes ausdrückt. Wenn Gott mit uns Menschen einen Bund abschließt,…
1. Mose 24, 1ff: „1 Abraham war inzwischen sehr alt geworden und der Herr hatte ihn in jeder Hinsicht gesegnet. 2 Eines Tages sagte Abraham zu seinem ältesten Sklaven, der seinen Besitz verwaltete: 3 »Schwöre mir bei dem Herrn, dem Gott des Himmels und der Erde, dass du meinen Sohn nicht mit einer kanaanitischen Frau verheiratest. 4 Gehe stattdessen in meine Heimat zu meinen Verwandten und suche dort eine Frau für meinen Sohn Isaak. « 5 Der Verwalter wandte ein: »Aber was ist, wenn die Frau nicht mit mir in dieses Land kommen will? Soll ich Isaak dann in deine Heimat zurückbringen, die du ja verlassen hast? « 6 »Nein! «, warnte ihn Abraham. »Bring meinen Sohn auf keinen Fall dorthin! 7 Denn der Herr, der Gott des Himmels, hat mich aus meiner Heimat und meiner Verwandtschaft geholt. Und er hat mir mit einem Eid versprochen, dieses Land meinen Nachkommen zu geben. Er wird seinen Engel vor dir her schicken und dafür sorgen, dass du eine Frau für meinen Sohn findest.“ (NL) Das Kapitel 24 im ersten Buch Mose kann man verschiedentlich gliedern. Vielleicht lesen Sie in ihrer Bibel erst einmal das ganze Kapitel durch bevor sie sich mit meinem…
1. Mose 23, 1ff: „Als Sara 127 Jahre alt war, starb sie in Kirjat-Arba, dem heutigen Hebron, im Lande Kanaan. Abraham trauerte und weinte um sie. Dann ging er von dort zu den Hetitern und sagte zu ihnen: »Ich bin ein Fremder bei euch. Bitte gebt mir ein Stück Land, auf dem ich meine Frau begraben kann.« Die Hetiter antworteten ihm: »Höre auf uns, Herr. Du bist ein Fürst Gottes unter uns. Jeder von uns stellt dir gerne ein Grab zur Verfügung. Begrabe deine Frau im schönsten unserer Gräber. « „ Abraham lebte in einem Landstrich der unter hetitischem Einfluss stand. Die Hetiter hatten ihren eigentlichen Sitz im Gebiet der heutigen Türkei. Ihr Einfluss reichte bis in einige Enklaven im Lande Kanaan. Het, der Urvater der Hetiter war ein Sohn Kanaans. Kanaan war wiederum ein Sohn Noahs. Die Hetiter waren durchtränkt mit Götzendienst. Es gab verschiedene Gottheiten, mit dem Donnergott und der Sonnengöttin an der Spitze; ihre Kinder und Enkel waren die Götter des Sturms. Außerdem gab es Götter der Berge, Flüsse, Quellen, Himmel, Erde, Wolken und Winde. Die Götter waren die Herren, die Menschen ihre Sklaven. Weissagungen und Orakel spielten eine wichtige Rolle im Leben der Menschen. Das Besondere…
Lukas 1, 16+17: „Und er wird vom Volk Israel viele zu dem Herrn, ihrem Gott, bekehren. Und er wird vor ihm hergehen im Geist und in der Kraft Elias, zu bekehren die Herzen der Väter zu den Kindern und die Ungehorsamen zu der Klugheit der Gerechten,…“ Jede Woche findet in der Calvary Chapel Gemeinde in Lippstadt ein Bibelabend statt. Immer donnerstags treffen wir uns im „Laden“ in der Brüderstraße und gehen Vers für Vers durch eines der biblischen Bücher. Am vergangenen Donnerstag starteten wir mit dem Lukasevangelium. Warum kommen jeden Donnerstag Menschen zusammen und versuchen herauszufinden was die Bibel zu sagen hat? Warum laden wir fremde Menschen ein gemeinsam mit uns die Bibel zu betrachten? Der wichtigste Grund unserer Aktivitäten liegt schon im ersten Kapitel des Lukasevangeliums verborgen. Lukas beschreibt seinem Freund Theophilus wie es sich von Anfang an mit Jesus zugetragen hat. Sein Bemühen ist eine möglichst genaue und detaillierte Beschreibung der gesamten Umstände um die Anfänge von Jesu irdischem Leben und Wirken. Er hat in allem von Anfang an genau verfolgt, wie es sich um Jesu Wirken zugetragen hat. Seine ersten Ausführungen beginnen mit der Ankündigung der Geburt Johannes des Täufers, der als Bote und Wegbereiter von Jesu…
2. Korinther 13, 5: „ Prüft euch, ob euer Glaube echt ist. Prüft euch selbst. Wenn ihr nicht sagen könnt, dass Jesus Christus unter euch ist, habt ihr die Prüfung nicht bestanden.“ (NL) Am Ende des 2. Korintherbriefs schreibt Paulus den Christen, dass sie sich prüfen sollen. Ich wundere mich, dass diese Fragestellung am Ende des Briefes aufgerollt wird. Wären nicht nette, erbauliche Worte angepasster gewesen? Paulus hatte ja allerlei Schwierigkeiten in der Gemeinde aufgedeckt und war auch selbst Ziel von Angriffen geworden. Viele Probleme wurden bereits im Schriftverkehr behandelt. Es ging z. B. um Probleme mit dem Fleisch für Götzenopfer und wie man damit umgeht. Es ging um sexuelle Sünden in der Gemeinde, um das richtige Verhalten in der Ehe oder um die Frage der Ehescheidung. Aber auch die Frage nach dem richtigen Umgang mit den Geistesgaben wurde von Paulus ausführlich behandelt. Bei aller Liebe für die Geschwister in den Gemeinden sah sich Paulus dann auch noch selbst mit Vorwürfen konfrontiert, zu denen er ausgiebig Stellung nehmen musste. So legte er seine Reisepläne da, verteidigte seine Lehrautorität, rief zu Spenden für Not leidende Christen auf oder verteidigte sich beispielsweise gegen persönliche Angriffe. Umso mehr war ich verwundert, dass er…
Nachfolge Jesu Matthäus 8, 21f: "Und ein anderer unter den Jüngern sprach zu ihm: Herr, erlaube mir, dass ich zuvor hingehe und meinen Vater begrabe. 22 Aber Jesus spricht zu ihm: Folge du mir und lass die Toten ihre Toten begraben!" Jesus verlangt von seinen Jüngern Nachfolge. Diese Forderung macht einen radikalen Eindruck. Ist doch gerade der Vater eines Jüngers gestorben und es ist doch nicht mehr als anständig, dass dieser Mann seinen Vater zu Grabe trägt. Doch Jesus verlangt von ihm, dass er das nicht tut. Die geistlich Toten sollen den Verstorbenen beerdigen. Er aber soll Ihm nachfolgen. Der Jünger, geistlich ein Lebender, soll Jesus nachfolgen und das Evangelium verkündigen. Aber was ist eigentlich Nachfolge. Nur die Verkündigung der guten Nachricht? Deutlicher wird das was Jesus sagt in der Parallelstelle in Lukas 9, 59. Lukas 9, 59ff: "Er sagte aber zu einem anderen: Folge mir nach! Der sprach: Herr, erlaube mir, zuvor hinzugehen und meinen Vater zu begraben! 60 Jesus aber sprach zu ihm: Lass die Toten ihre Toten begraben; du aber geh hin und verkündige das Reich Gottes! 61 Es sprach aber auch ein anderer: Herr, ich will dir nachfolgen; zuvor aber erlaube mir, von denen, die in…
1.Mose 21, 1-13 "1 Und der HERR suchte Sarah heim, wie er verheißen hatte, und der HERR tat an Sarah, wie er geredet hatte. 2 Und Sarah empfing und gebar dem Abraham einen Sohn in seinem Alter, zur bestimmten Zeit, wie ihm Gott versprochen hatte. 3 Und Abraham nannte seinen Sohn, der ihm geboren ward, den ihm Sarah gebar, Isaak. 4 Und Abraham beschnitt Isaak, seinen Sohn, da er acht Tage alt war, wie ihm Gott geboten hatte. 5 Hundert Jahre war Abraham alt, da ihm sein Sohn Isaak geboren ward. 6 Und Sarah sprach: Gott hat mir ein Lachen bereitet; wer es hören wird, der wird meiner lachen! 7 Und sie sprach: Wer verkündigt das dem Abraham, dass Sarah Kinder säugt, dass ich ihm in seinem Alter einen Sohn geboren habe? 8 Und das Kind wuchs und ward entwöhnt. Und Abraham machte ein großes Mahl des Tages, da Isaak entwöhnt ward. 9 Und Sarah sah, dass der Sohn der Hagar, der ägyptischen Magd, den sie dem Abraham geboren hatte, Mutwillen trieb. 10 Da sprach sie zu Abraham: Treibe diese Magd mit ihrem Sohne aus; denn der Sohn dieser Magd soll nicht erben mit meinem Sohn Isaak! 11 Dieses Wort…
BEWACHT ES, SO GUT IHR KÖNNT Pilatus aber sprach zu ihnen: Ihr sollt eine Wache haben! Geht hin und bewacht es, so gut ihr könnt! Da gingen sie hin, versiegelten den Stein und bewachten das Grab mit der Wache. (Matthäus 27,65-66) Nach dem Tod von Jesus am Kreuz, befürchteten Seine religiösen Gegner, dass Sein Versprechen der Auferstehung wahr sein könnte oder dass Seine Jünger Seinen Leichnam stehlen könnten und behaupten würden, Er sei auferstanden. Also gingen sie zu Pilatus und baten um eine Wache, die vor dem Grab stehen sollte und dieser gewährte ihnen ihre Bitte: Ihr sollt eine Wache haben! Sie konnten gehen und tun, was sie wollten. Doch Pilatus fügte noch etwas hinzu: "Bewacht es, so gut ihr könnt!" Man fragt sich: "wie war Pilatus` Gesichtsausdruck als er dies sagte? In welchem Ton sagte er das?" Ich glaube, er war sarkastisch. Er fragte sich, warum diese religiösen Führer vor einem toten Mann Angst hatten. Er wusste, wenn dieser Mann von den Toten auferstehen würde, gäbe es nichts, was sie dagegen tun könnten. Also gebt euer Bestes! Pilatus hatte keine Wache dort hingestellt, weil es ihm egal war. Warum sollte sich irgendjemand um das Grab eines überführten Kriminellen kümmern?…
1.Mose Kapitel 16, Verse 9 - 16 "Und der Engel des HERRN sprach zu ihr: Kehre wieder zu deiner Herrin zurück, und demütige dich unter ihre Hand. Und der Engel des HERRN sprach zu ihr: Siehe, ich will deinen Samen also mehren, dass er vor großer Menge unzählbar sein soll. Weiter sprach der Engel des HERRN zu ihr: Siehe, du hast empfangen und wirst einen Sohn gebären, den sollst du Ismael nennen, weil der HERR dein Jammern erhört hat. Er wird ein wilder Mensch sein, seine Hand wider jedermann und jedermanns Hand wider ihn; und er wird gegenüber von allen seinen Brüdern wohnen. Und sie nannte den Namen des HERRN, der mit ihr redete: Du bist "der Gott, der mich sieht"! Denn sie sprach: Habe ich hier nicht den gesehen, der mich gesehen hat? Darum nannte sie den Brunnen einen "Brunnen des Lebendigen, der mich sieht". Siehe, er ist zwischen Kadesch und Bared. Und Hagar gebar Abram einen Sohn; und Abram nannte seinen Sohn, den ihm Hagar gebar, Ismael. Und Abram war sechsundachtzig Jahre alt, als Hagar ihm den Ismael gebar." Jesus Christus sieht dich, kennt dich und liebt dich! Hagar ist in großer Not. Noch vor kurzem wurde sie…

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